Kräuterkunde nach der Säfte- und Signaturenlehre
Die Signaturenlehre ist die Lehre von den Zeichen in der Natur bzw. der Natur - Pflanzen haben gewisse Merkmale, von denen auf eine positive Wirkung auf den Menschen geschlossen werden kann.
Paracelsus ( 1494 - 1551) hat dazu festgestellt: " Die Natur zeichnet ein jegliches Gewächs zu dem, darzu es gut ist."
Paracelsus vertiefte und systematisierte dieses alte Wissen und stellte die Verbindung zwischen Farbe und Form von Blüten, Blättern, Rinden, Wurzeln und Früchten und ihren Ähnlichkeiten mit Organen und Körpersäften her. Auch Geruch, Geschmack, Bodenbeschaffenheit, Pflanzengestalt und Umgebung ergänzen die Signatur.
Viele Pflanzen weisen schon mit ihrem Namen auf die Signatur hin, z. B. das Lungenkraut: die weißen Flecken auf den Blättern weisen auf eine fleckige, tuberkulöse Lunge hin - wurde als Lungen - und Hustenmittel verwendet.
Es spielt auch der Zusammenhang der Pflanzen mit den Planeten, den vier Elementen, den vier Himmelrichtungen, den Lebensphasen und den Säften eine wichtige Rolle.
Wenn diese vier Säfte im Gleichgewicht sind, kann der Körper auf äußere und innere Einflüsse richtig reagieren.
Wenn nicht, kann dies zu Erkankungen und Problemen führen.